Thailand - Sprache, Geografie, Kultur, Essen und Trinken
Die neusten Nachrichten aus Thailand
Gratis
Hintergrund Bilder (wallpapers Thailand)
|
Thailand liegt im Zentrum Hinterindiens.
Es grenzt an Myanmar, Malaysia, Kambodscha und Laos.
Offizieller Name: Muang Thai, or Prathet Thai (Kingdom of Thailand)
Staatsform: Konstituelle Monarchie
Nationalhymne: hier klicken
Staatsführung: König (König Bhumibol Adulyadej, seit 1946, gekrönt 1950, "König
Rama IX")
Regierungsführung: Premierminister (Thaksin Shinawatra, seit 2001)
Politisches System: Abgeordnetenhaus mit 500 und Senat mit 200 gewählten Mitgliedern
Landesfläche: 513.115 km2 (Weltrang 49), davon 26% Wald, 38% Ackerland
Ausdehnung: N-S 1700 km, W-O bis 800 km
Landesgrenzen: 4 863 km (Myanmar 1 800 km, Kambodscha 803 km, Laos 1 754 km, Malaysia
506 km)
Küste: 3 219 km
Gliederung: 76 Provinzen (u.a. Phetchaburi,
Prachuap Khiri Khan)
Hauptstadt: Bangkok
Staatsreligion: Buddhismus
Währung: 1 Baht = 100 stangs
Bevölkerung (2002): 60 856 000
Bevölkerungsdichte : 118,6 Menschen je km2
Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Thai 79.5%; Chinesen 12.1%; Malayser
3.7%; Khmer 2.7%; andere 2.0%
Religionszugehörigkeit: Buddhisten 94.8%; Muslime 4.0%; Christen 0.6%; andere 0.6%
Größte Städte: Bangkok 5,620,591; Nonthaburi 264,201; Nakhon Ratchasima 202,503;
Chiang Mai 161,541; Khon Kaen 131,478
Zeitzone: MEZ +6,0 Stunden (Winterzeit)
|
|
Partner Seiten |
|
Hua
Hin
Info
Taxi, Hotel, Reisen, Tour, Urlaubs-Information
|
|
Hua Hin Immobilien
Verkauf von Häusern, Wohnungen,
Geschäftsliegenschaften, Land |
|
Hua Hin Hotel
Ein Strauss auserlesener Hotels in Hua Hin. |
|
Hua Hin Taxi
The
hassle free quality service with a personal touch |
|
Massage Hua Hin
Chongchit - Gesundheits Massage, Oel
Massage, Kräuter Massage |
|
Hotel Hua Hin
Es muss einen Grund geben, warum der
Königspalast in Hua Hin “Klai Kangwon“ = „Fern aller Sorgen” heisst. |
|
Thailand Taxi
Taxi service from Bangkok Airport to any
major resort in Thailand |
|
Hua Hin Travel Information
All travel and holiday information a
tourist needs, to have unworried holidays in Hua Hin, Thailand |
|
hb web design
web Seiten mit denen man Geld
verdient |
|
Außenpolitik
Im Zentrum thailändischer Außenpolitik stehen die Nachbarländer
und die Beziehungen zur ASEAN (Association of South East Asian Nations). Die Außenpolitik
steht in der Tradition ausgleichender Balance. Es ist ihr Anliegen, zur politischen,
wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung der Nachbarn beizutragen. Weitere wichtige
Fixpunkte sind vor allem die USA sowie die asiatischen Regionalmächte China und
Japan.
Die Beziehungen zu den westeuropäischen Staaten sind gut und freundschaftlich. Deutschland
wird als ein prioritärer Partner in Europa angesehen. Die EU wird immer wieder in
Handelsfragen , insbesondere hinsichtlich ihres Allgemeinen Präferenzsystems kritisiert.
Im Rahmen seines ASEAN-Vorsitzes (1999/2000) hat Thailand wesentlich zur Wiederaufnahme
des wegen der Myanmar-Problematik seit 1997 blockierten Politischen Dialogs zwischen
der EU und ASEAN beigetragen.
Landessprache
Thailändisch. Zur Familie der Thaisprachen gerechnete Sprache, die
in Thailand von rund 20 Mill. Sprechern gesprochen wird. Die thailändische Sprache
unterscheidet sich von anderen Thaisprachen u. a. durch sehr viele mehrsilbige Lehnwörter
aus indischen und den Khmer-Sprachen. Seit dem 13. Jahrhundert wird die thailändische
Sprache in einer auf indische Schriften zurückgehenden Schrift geschrieben.
Geographie
Geographische Lage: zwischen 5° 40' und 20° 30' nördliche Breite
sowie 97° 30' und 105° 45' östliche Länge
Geographische Merkmale: höchster Berg --> Doi Inthanon 2595 m.
Thailand ist ein tropisches Land mit hohen Gebirgen, Regenwäldern, breiten Schwemmlandebenen
und Sandstränden. Die höchsten Erhebungen befinden sich im Norden, wo einige Faltengebirge
- die letzten Ausläufer des Himalaja - liegen. Ein Gebirgszug setzt sich entlang
der Grenze zu Myanmar nach Süden fort und verläuft über die gesamte Länge des südwestlichen
Isthmus von Kra. Diese Gebirge fallen an ihrer Westseite steil zur Andamanensee
ab. Die Ostküste am Golf von Thailand ist sanfter,, doch ebenfalls buchtenreich.
Beiden Küsten sind viele, landschaftlich bezaubernde Inseln vorgelagert, darunter
Phuket, die eine der größten ist. Die fruchtbare, zentrale Schwemmlandebene des
Menam-Flußdeltas ist sehr dicht besiedelt, hier konzentrieren sich auch Landwirtschaft
und Handel. Besonders dieses Gebiet ist von den schweren jahreszeitabhängigen Überschwemmungen
betroffen. Das sich nordöstlich anschließende Khorat-Plateau ist eine Landschaft
aus Sandsteinhügeln und nimmt den Osten Thailands ein. Es ist zwischen 200 und 300
m hoch. Die Berge tief im Südwesten des Landes sind die Fortsetzung des kambodschanischen
Kardamomgebirges.
Klima
In Thailand herrscht tropisches Monsunklima. Zwischen Mai und November
fallen die meisten Niederschläge. Im Allgemeinen regnet es im Nordosten am wenigsten,
im Süden und im Gebirge dagegen am stärksten, was jedoch in Abhängigkeit von den
Windverhältnissen sehr variieren kann.
Flora/Fauna
Große Gebiete des tropischen Regenwaldes fielen den Rodungen
zum Opfer, um Anbauflächen zu gewinnen, weshalb heute weniger als ein Drittel des
Landes bewaldet ist. Der größte Teil des noch verbliebenen Waldlandes liegt in den
kaum zugänglichen nördlichen Gebieten. Dort herrschen vor allem Teak und andere
Harthölzer vor und es gibt neben einer artenreichen Vogelwelt auch viele Schlangenarten;
die Anzahl der wild lebenden Säugetiere wie Leoparden und Tiger ist durch die Jagd
erheblich zurückgegangen. Rhinozerosse und Tapire sind nahezu ausgerottet.
Kultur
Die Mon- und Khmervölker sowie die chinesischen und indischen Reiche
haben die Entwicklung der thailändischen Kultur entscheidend beeinflußt.
Als Folge der Wirtschaftskrise tendiert die thailändische Kulturförderung aus öffentlicher
Hand zur Zeit gegen Null. Die Verbesserung der Wirtschaftslage hat allerdings doch
dazu beigetragen, dass aus- und inländische Unternehmen wieder mehr Sponsoring betreiben.
Familienstruktur
Während sich das Alltagsleben der Menschen in Bangkok mehr und mehr
dem in Industrieländern angleicht, bestehen auf dem Land die alten Traditionen fort.
Traditionsgemäß muss ein junger Mann zunächst die gesamte Familie seiner Braut kennen
lernen und deren Zustimmung erhalten, bevor er sich verloben darf; dann erst bittet
er die Eltern der Braut um die Hand ihrer Tochter. Sind beide Familien mit der Eheschließung
einverstanden, wird das Hochzeitsdatum festgelegt. Der Bräutigam zahlt den Eltern
der Braut ein Brautgeld als “Entschädigung” für die Erziehung, das aus einer Geldsumme
oder Naturalien bestehen kann. Einige Eltern geben dieses Brautgeld bei der Hochzeit
als Geschenk wieder an das Paar zurück. Brautkleider sind traditionell rosa. Der
Bräutigam trägt entweder einen Anzug im europäischen Stil oder eine Sua Phrarachathan
(Jacke mit Stehkragen) und Hosen. Auf dem Land leben frisch Verheiratete oft noch
bei den Eltern, bis sie ein Kind bekommen. Eine Heirat wird meist aufgeschoben,
bis die Ausbildung des Mannes abgeschlossen ist. In thailändischen Familien besteht
ein starker Zusammenhalt, oftmals leben mehrere Generationen unter einem Dach. Der
älteste Mann ist das Familienoberhaupt, die anderen Familienangehörigen müssen sich
nach seinen Entscheidungen richten. Die durchschnittliche Familie hat zwei bis drei
Kinder. Die jüngste Tochter erbt normalerweise das Haus der Eltern. Als Gegenleistung
nehmen ihr Mann und sie die Eltern bei sich auf, wenn diese älter werden und Hilfe
benötigen.
Essen und Trinken
Reis ist der wichtigste Bestandteil der thailändischen Ernährung.
Er wird im Allgemeinen mit stark gewürzten Gerichten aus Fleisch, Gemüse, Fisch,
Eiern oder Früchten serviert. Das Fleisch stammt vom Rind, Huhn oder Schwein. Currys
und scharfe Saucen sind sehr beliebt. Bei Mahlzeiten stehen im Allgemeinen mehrere
Gerichte in der Mitte des Tisches, und man nimmt kleine Portionen von den unterschiedlichen
Speisen. Wasser ist das beliebteste Getränk bei Tisch, es wird nach und nicht während
des Essens getrunken. Üblicherweise isst man mit Gabel und Löffel. Dabei halten
Thais den Löffel in der rechten und die Gabel in der linken Hand und schieben das
Essen mit der Gabel auf den Löffel. Messer werden selten gebraucht, da das Essen
in mundgerechten Stücken serviert wird. Für Nudelgerichte und in chinesischen Haushalten
werden in der Regel Stäbchen verwendet. Knochen und andere ungenießbare Teile lässt
man auf dem Teller. Wenn man nichts mehr essen möchte, legt man sein Besteck nebeneinander
auf den Teller. In Restaurants muss kein Trinkgeld gegeben werden, besonders guter
Service wird aber mit einem kleinen Geldbetrag (etwa fünf Prozent des Rechnungsbetrags)
vergolten. In Bangkok gibt es viele Restaurants anderer Nationalitäten.
Umgangsformen
Die traditionelle Begrüßung in Thailand ist der Wai. In Regierungs-
und Geschäftskreisen ist mittlerweile auch der Handschlag üblich. Wie ein Wai vollzogen
wird, hängt von der Beziehung zwischen den Menschen ab, die sich begrüßen. Im Allgemeinen
legt man die Handflächen in Brusthöhe mit ausgestreckten Fingern gegeneinander und
verbeugt sich leicht; Frauen machen einen Knicks. Der Jüngere grüßt zuerst, der
Ältere antwortet mit einem tieferen Wai. Je höher man die Hände dabei hält, desto
mehr Respekt bezeugt man. Die Fingerspitzen werden nur als Ehrerbietung für Buddha
oder gegenüber Mitgliedern der Königsfamilie höher als die Augenbrauen gehalten.
Gegenüber anderen hoch stehenden Personen können die Fingerspitzen zwischen den
Augenbrauen gehalten werden, wobei die Kuppen der Daumen die Nasenspitze berühren.
Ein Wai wird stets erwidert, es sei denn, zwischen den beiden Personen besteht ein
großer gesellschaftlicher oder Altersunterschied; dann lässt der Ältere bzw. Höhergestellte
den Wai unerwidert. Buddhistische Mönche erwidern den Wai grundsätzlich nicht. Der
Wai kann nicht nur “Guten Tag” bedeuten, sondern auch “Danke”, “Auf Wiedersehen”
und “Entschuldigung”. Thailänder sprechen sich mit Vornamen an, dem der Titel Khun
vorangestellt wird (z. B. Khun Sariya). Der Familienname wird nur bei sehr formellen
Anlässen verwendet. In der Öffentlichkeit berühren sich Männer und Frauen normalerweise
nicht. Gute Freunde des gleichen Geschlechts halten sich jedoch manchmal an den
Händen. In Städten wird es auch immer üblicher, dass Mädchen und Jungen Hand in
Hand gehen. Bei Besuchen wird der ältesten oder sozial am höchsten stehenden Person
der größte Respekt entgegengebracht. Viele Details des Verhaltens anderen gegenüber
– wie man sitzt, geht und sich bewegt – hängen vom Status jeder anwesenden Person
ab. Es ist üblich, die Schuhe auszuziehen, bevor man einen Tempel oder eine Privatwohnung
betritt. Besucher sollten es vermeiden, auf die Türschwelle eines Tempels (Wat)
zu treten, da Thais glauben, dass Seelen in den Türschwellen leben. Zu Hause sitzt
man in Thailand normalerweise auf dem Boden, streckt aber nicht die Füße nach vorne
aus. Frauen ziehen die Beine meistens seitlich und nach hinten an den Körper, Männer
sitzen im Schneidersitz. Wenn Männer mit an der Seite angezogenen Beinen zusammensitzen,
drücken sie damit besonderen Respekt gegenüber den Gastgebern aus.
Freizeit
Die beliebtesten Sportarten sind Fußball, Tischtennis, Badminton,
Basketball und Volleyball. Landestypisch sind Takro – bei dem versucht wird, einen
Ball aus Korbgeflecht ohne Zuhilfenahme der Hände in der Luft zu halten – und verschiedene
Kampfsportarten. Wie in anderen Ländern Südostasiens gehen die Menschen gerne ins
Kino und sehen viel fern. Beliebte Freizeitbeschäftigungen sind auch Drachensteigen
und thailändisches Schach, das ohne Dame und nach speziellen Regeln gespielt wird.
Geschichtliches
Gesamtgröße der Armee: 254,000 (Heer 59,1%; Marine 25,2%; Luftwaffe
15,7 %)
Anteil der Militärausgaben am Bruttosozialprodukt: 2,5% (Weltdurchschnitt 2,8%)
Am 28.09.1917 eingeführt, Tairong (Trikolore) genannt; die Farben wurden in Anlehnung
an die Flaggen der Verbündeten Thailands im 1. Weltkrieg ausgewählt. Rot und Weiß
symbolisieren die Blutopfer und die Reinheit des Volkes, während Blau mit dem Königshaus
in Verbindung gebracht wird.
Thaivölker aus dem südlichen China begannen um 1000 mit der Besiedlung des Landes.
Thailand, das bis 1939 Siam hieß, war das einzige südostasiatische Land, das nicht
von europäischen Mächten kolonisiert wurde, was vor allem der klugen Politik König
Chulalongkorns (Regierungszeit 1868 - 1910) zuzuschreiben ist: er schloß Verträge
mit Großbritannien und Frankreich und reformierte Staat und Gesellschaft, u.a. durch
Abschaffung der Sklaverei. 1932 beendeten Militärs die absolute Monarchie durch
Putsch; das Land bekam seine erste Verfassung. Im 2. Weltkrieg 1941 von Japan besetzt,
erklärte Thailand als Verbündeter Nippons den USA und Großbritannien 1942 den Krieg.
Während des Vietnamkrieges strategisches Hinterland der US-Streitkräfte. Die Amerikaner
investierten in der Folgezeit große Summen in Thailand, Grundstein des späteren
Wirtschaftswunders. Politisch blieb das Land durch Putsche und Parlamentsauflösungen
unruhig. zwischen März 1991 und September 1992 erlebte das Land 4 Regierungswechsel.
General Suchinda Kraprayoon mußte nach blutigen Massendemonstrationen im Mai 1992
gehen. Unter Chuan Leekpai setzte das Land zu seinem wirtschaftlichen Höhenflug
auf Pump an. Doch Leekpai verlor die Wahlen 1995. Nachfolger Banharn Silpa-Archa
blieb nur ein Jahr, 1996 ersetzte ihn der General Chavalit Youngchaiyudh. 6 Monate
später folgte der wirtschaftliche Absturz des Tigerstaates. Chavalit trat zurück,
Retter in der Not war dann wieder Chuan Leekpai.